31. Juli 2008

Thema: Liebe, Teil 4 von 7

Thema: Liebe, Teil 4 von 7

O Sohn des Seins!
Liebe Mich, damit Ich dich liebe. Wenn du Mich nicht liebst, kann Meine
Liebe dich niemals erreichen. Erkenne dies, o Diener.
Baha'u'llah, Die Verborgenen Worte


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30. Juli 2008

Thema: Liebe, Teil 3 von 7

Thema: Liebe, Teil 3 von 7

Liebe ist des Himmels gütiges Licht, ewiger Odem des Heiligen Geistes, der
die Menschenseele belebt. Liebe ist der Grund, warum sich Gott dem Menschen
offenbart; sie ist im Einklang mit der göttlichen Schöpfung das Lebensband
in den Wirklichkeiten der Dinge. Liebe sichert als einziges Mittel echtes
Glück in dieser und der zukünftigen Welt. Liebe ist das Licht, das durchs
Dunkel führt, das lebendige Bindeglied, das Gott mit dem Menschen vereint
und den Fortschritt jeder erleuchteten Seele verbürgt. Liebe ist das größte
Gesetz, das diesen mächtigen, himmlischen Zyklus regiert, die einzigartige
Kraft, welche die verschiedenen Elemente der stofflichen Welt zusammenhält,
die höchste Anziehungskraft, welche die Bewegung der Sphären in den
Himmelsreichen regiert.
Abdu'l Baha


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28. Juli 2008

Thema: Liebe, Teil 2 von 7

Thema: Liebe, Teil 2 von 7

Baut euer Nest im belaubten Gezweig des Baumes der Liebe. Schwingt euch auf
in die reine Luft der Liebe. Segelt auf dem unendlichen Meer der Liebe.
Wandelt im ewigen Rosengarten der Liebe. Badet im schimmernden Sonnenglanz
der Liebe. Seid fest und standhaft auf dem Pfad der Liebe. Atmet den Duft
der Blumen der Liebe ein. Stimmt euer Ohr auf die seelenentzückenden Weisen
der Liebe ab. Laßt euer Trachten reich wie das Festmahl der Liebe sein und
eure Worte wie eine Kette weißer Perlen aus dem Meer der Liebe. Trinkt tief
vom Wundertrank der Liebe, auf daß ihr fort und fort in der Wirklichkeit
göttlicher Liebe lebet.
Abdu'l Baha

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27. Juli 2008

Thema: Liebe, Teil 1 von 7

Thema: Liebe, Teil 1 von 7

Was für eine Macht ist doch die Liebe! Sie ist die wunderbarste, die größte
aller Lebenskräfte. Die Liebe gibt dem Leblosen das Leben; sie entzündet
eine Flamme in erkalteten Herzen. Die Liebe gibt dem Hoffnungslosen Hoffnung
und macht leidgeprüfte Herzen froh. in der Welt des Seins gibt es wahrlich
keine größere Macht als die der Liebe. Wenn des Menschen Herz im Feuer der
Liebe erglüht, ist er bereit, alles zu opfern, sogar sein Leben ... Jeder
sieht in der Seele des anderen einen Spiegel der Schönheit Gottes. Und hat
er diesen Grad der Ähnlichkeit entdeckt, fühlt er sich in Liebe zum anderen
hingezogen. Diese Liebe wird alle Menschen zu Wogen eines Meeres, zu Sternen
eines Firmamentes und zu Früchten eines Baumes machen. Diese Liebe wird
wahre Übereinstimmung ermöglichen und den Grundstein zu echter Einigkeit
legen.
Abdu'l Baha


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24. Juli 2008

Thema: Die erste Pflicht

Thema: Die erste Pflicht

Die erste Pflicht, die Gott Seinen Dienern auferlegt, ist die Anerkennung
Dessen, Der der Tagesanbruch Seiner Offenbarung, der Urquell Seiner Gesetze
ist, der die Gottheit im Reiche Seiner Sache und in der Welt der Schöpfung
vertritt. Wer diese Pflicht erfüllt, hat alles Gute erreicht, und wer dessen
beraubt ist, geht in die Irre, hätte er auch noch so gerechte Taten
vollbracht. Es ziemt jedem, der diese höchst erhabene Stufe, diesen Gipfel
überragender Herrlichkeit erreicht, jedem Gebot Dessen zu folgen, Der die
Sehnsucht der Welt ist. Diese beiden Pflichten sind untrennbar. Keine von
ihnen ist ohne die andere annehmbar. So wurde es von Ihm, dem Quell
göttlicher Eingebung, verfügt.

Wen Gott mit Einsicht begabt hat, der wird bereitwillig anerkennen, daß die
Gebote Gottes das höchste Mittel für den Bestand der Ordnung in der Welt und
für die Sicherheit ihrer Völker sind. Wer sich von ihnen abwendet, zählt zu
den Verworfenen und Toren. Wir haben euch wahrlich geboten, eueren üblen
Leidenschaften und verderbten Wünschen den Befehl zu verweigern und nicht
die Grenzen zu überschreiten, die die Feder des Höchsten gesetzt hat, denn
diese sind der Lebensodem alles Erschaffenen. Die Meere göttlicher Weisheit
und göttlicher Rede wogen hoch im Windhauch des Allbarmherzigen. Eilt, euch
satt zu trinken, o ihr Verständigen! Wer das Bündnis Gottes verletzt, indem
er Seine Gebote übertritt, wer Ihm den Rücken kehrt, hat sich vor Gott, dem
Allbesitzenden, dem Höchsten, schmerzlich geirrt.
Baha'u'llah, Das Heiligste Buch


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23. Juli 2008

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Thema: Nach Geistigkeit dürsten

Thema: Nach Geistigkeit dürsten

Als erstes musst du nach Geistigkeit dürsten; dann lebe das Leben! Lebe das
Leben! Lebe das Leben! Um diesen Durst zu bekommen, denke über das Leben
nach dem Tode nach. Studiere die heiligen Worte.
Lies deine Bibel, lies die heiligen Bücher und studiere besonders die
heiligen Aussagen Bahá'u'lláhs.

Gebet und Meditation - nimm dir für beide viel Zeit. Dann wirst du diesen
großen Durst spüren, und nur dann kannst du anfangen, das Leben zu leben!

'Abdu'l-Bahá

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21. Juli 2008

Thema: Der nachlässigste aller Menschen

Thema: Der nachlässigste aller Menschen

Wahrlich, Ich sage dir: Der nachlässigste aller Menschen ist, wer unnütz
streitet und sich über seinen Bruder zu erheben trachtet. Sprich: O Brüder!
Lasst Taten, nicht Worte eure Zier sein!
Bahá'u'lláh


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20. Juli 2008

Thema: Gottes Wohltaten für den Menschen

Thema: Gottes Wohltaten für den Menschen

Gott allein ordnet alle Dinge und ist allmächtig. Warum dann schickt Er
Seinen Dienern Prüfungen?

Die Prüfungen des Menschen sind von zweierlei Art:

Erstens: Folgen seines eigenen Handelns, wenn jemand z. B. zu viel ißt und
dadurch Verdauungsstörungen erleidet, oder Gift nimmt und infolgedessen
krank wird oder stirbt. Wenn jemand spielt, so wird er Geld einbußen, wenn
er viel trinkt, das Gleichgewicht verlieren. Alle diese Leiden werden durch
den Menschen selbst verursacht. Es ist darum völlig klar, daß gewisse Leiden
das Ergebnis unserer eigenen Taten sind.

Zweitens: Eine andere Art von Leiden überkommt die Getreuen Gottes. Denkt an
die großen Trübsale, die Christus und Seine Apostel litten!

Wer am meisten leidet, der wird die größte Vervollkommnung erfahren.

Wer viel um Christi willen zu leiden wünscht, muß seine Aufrichtigkeit
beweisen, wer sein Verlangen nach großen Opfern kundgibt, kann die Wahrheit
nur durch Taten dartun. Hiob bezeugte die Treue seiner Liebe zu Gott, indem
er sowohl in seiner großen Trübsal als auch in den Erfolgen seines Lebens
treu blieb. Die Apostel Christi, die alle ihre Prüfungen und Leiden
standhaft trugen - bekundeten sie damit nicht ihre Treue? War ihr Ausharren
nicht der beste Beweis dafür?

Diese Leiden sind nun ausgelitten.

Kaiphas lebte ein behagliches und glückliches Leben, während Petri Leben
voller Sorge und Prüfung war. Wer von beiden ist beneidenswerter? Sicher
würden wir den gegenwärtigen Zustand Petri wählen, besitzt er doch
unvergängliches Leben, während Kaiphas ewige Schande erlangt hat. Die
Prüfungen Petri erprobten seine Treue. Kummer und Sorge überkommen uns nicht
zufällig, sie werden uns vielmehr durch die göttliche Gnade zu unserer
eigenen Vervollkommnung gesandt.

Solange ein Mensch glücklich ist, mag er wohl Gott vergessen, doch wenn ihn
Kummer ankommt und Sorge überwältigt, wird er sich des Vaters, der im Himmel
ist und ihn aus seiner Erniedrigung zu befreien vermag, erinnern.

Menschen, die nicht leiden, erfahren keine Vervollkommnung. Die vom Gärtner
am stärksten beschnittene Pflanze wird, wenn der Sommer kommt, die schönsten
Blüten und die üppigsten Früchte bringen.

Der Landmann furcht die Erde mit dem Pflug, und aus einem solchen Boden
erwächst die reiche und volle Ernte. Je mehr ein Mensch geläutert wird,
desto größer ist die Ernte der geistigen Tugenden, die aus ihm hervorgehen.
Ein Soldat gibt keinen guten General ab, ehe er nicht in der heftigsten
Front des Kampfes war und tiefste Wunden empfangen hat.

Das Gebet der Propheten Gottes war allezeit und ist noch immer: O Gott! Ich
sehne mich danach, mein Leben auf dem Weg zu Dir dahinzugeben. Es verlangt
mich, mein Blut für Dich zu vergießen und das höchste Opfer darzubringen.
Abdu'l Baha, Ansprachen in Paris, 27. Oktober 1911


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19. Juli 2008

Thema: Ein Herz frei von Haß

Thema: Ein Herz frei von Ha?

Handelt so, dass euer Herz von Ha? frei ist. F?hlt euch niemals beleidigt.
Wenn jemand einen Fehler begeht und euch Unrecht tut, m??t ihr ihm
augenblicklich vergeben. Beklagt euch nicht ?ber andere. H?tet euch, sie zu
tadeln, und wenn ihr eine Ermahnung oder einen Rat geben wollt, dann tut das
in einer Weise, dass es den Belehrten nicht belastet.
Abdu'l-Baha


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18. Juli 2008

Thema: Macht der Gedanken

Thema: Macht der Gedanken

Die Quelle für Handwerk, Kunst und Wissenschaft ist die Macht des
Gedankens. Gebt euch alle Mühe, dass aus dem Bergwerk eures Geistes solche
Edelsteine der Weisheit und der Rede aufleuchten, die bei allen
Geschlechtern auf Erden Wohlfahrt und Eintracht fördern.
Bahá'u'lláh


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17. Juli 2008

Thema: Lobpreis Gottes

Thema: Lobpreis Gottes

Gelobt sei Dein Name, o mein Gott, Du Gott aller Dinge, Du meine
Herrlichkeit und aller Dinge Herrlichkeit, meine Sehnsucht und aller Dinge
Sehnsucht, meine Stärke und aller Dinge Stärke, mein König und aller Dinge
König, mein Besitzer und aller Dinge Besitzer, mein Ziel und aller Dinge
Ziel, mein Urheber und aller Dinge Urheber! Laß es nicht zu, ich flehe Dich
an, daß ich vom Meere Deines zarten Erbarmens ferngehalten werde oder von
den Gestaden Deiner Nähe.

Niemand außer Dir nützt mir, o mein Herr, und keines anderen Nähe bringt mir
Gewinn. Ich flehe Dich an bei der Fülle Deines Reichtums, die Dich
unabhängig macht von allem außer Dir selbst, zähle mich zu denen, die Dir
ihr Angesicht zuwenden und sich erheben, Dir zu dienen. Und vergib, o mein
Herr, Deinen Dienern und Dienerinnen. Du bist wahrlich der Immervergebende,
der Mitleidvollste
Bahá'u'lláh

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16. Juli 2008

Thema: Die traurigen Ursachen des Krieges, Teil 2 von 2

Thema: Die traurigen Ursachen des Krieges und die
Pflicht eines Jeden, sich um Frieden zu bemühen, Teil 2 von 2

Ich heiße euch alle und jeden von euch, alles, was ihr im Herzen habt, auf
Liebe und Einigkeit zu richten. Wenn ein Kriegsgedanke kommt, so widersteht
ihm mit einem stärkeren Gedanken des Friedens. Ein Haßgedanke muß durch
einen mächtigeren Gedanken der Liebe vernichtet werden. Kriegsgedanken
zerstören alle Eintracht, Wohlfahrt, Ruhe und Freude.

Gedanken der Liebe schaffen Kameradschaftlichkeit, Frieden, Freundschaft und
Glückseligkeit.

Wenn Soldaten der Welt den Säbel ziehen, um zu töten, so schütteln die
Soldaten Gottes einander die Hände. So mag durch die Gnade Gottes, die sich
durch die reinen Herzen und aufrichtigen Seelen auswirkt, alle menschliche
Wildheit schwinden. Haltet den Frieden der Welt nicht für ein unerreichbares
Idealbild!

Nichts ist für Gottes Güte unmöglich.

Wenn ihr von ganzem Herzen Freundschaft mit allen Rassen auf Erden wünscht,
so werden sich eure Gedanken geistig und aufbauend verbreiten, sie werden
zum Wunsche anderer werden, wachsen und wachsen, bis sie alle Menschen
erreichen.

Verzweifelt nicht! Wirkt ständig! Aufrichtigkeit und Liebe werden den Haß
besiegen. Wie viel ereignet sich in diesen Tagen, das unmöglich schien!
Wendet beständig euren Blick dem Licht der Welt zu! Erzeiget allen
Liebe, "Liebe ist der Hauch des Heiligen Geistes im Menschenherzen". Fasset
Mut! Gott verläßt Seine Kinder, die streben, arbeiten und beten, nicht. Laßt
eure Herzen vom angestrengten Wunsch erfüllt sein, daß Ruhe und Einklang
diese streitende Welt umfangen mögen. So wird euer Bemühen von Erfolg
gekrönt sein und mit der allumfassenden Bruderschaft das Gottesreich in
Frieden und Wohlwollen erscheinen.

In diesem Raum sind heute Angehörige vieler Rassen, französische,
amerikanische, englische, deutsche, italienische Brüder und Schwestern, in
Freundschaft und Harmonie beisammen. Laßt diese Zusammenkunft eine Ahnung
dessen sein, was sich wahrhaftig in dieser Welt ereignen wird, wenn jedes
Gotteskind erkennt, daß sie alle Blätter "eines Baumes", Blumen "eines
Gartens", Tropfen "eines Meeres" und Söhne und Töchter "eines Vaters" sind,
dessen Name Liebe ist!
Abdu'l Baha, Ansprachen in Paris, 21. Oktober 1911

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15. Juli 2008

Thema: Liebe und Brüderlichkeit

Thema: Liebe und Br?derlichkeit

O ihr, die ihr Gott liebt! Seid freundlich zu allen V?lkern, k?mmert euch um
jeden Menschen, tut, was ihr k?nnt, um die Herzen und Gem?ter der Menschen
zu l?utern, und bem?ht euch, jede Seele zu erfreuen. Seid f?r jede Au ein
Regenschauer der Gnade, f?r jeden Baum das Wasser des Lebens, seid wie s??er
Moschus f?r den Sinn der Menschen, und f?r die Kranken seid eine frische,
belebende Brise. Seid schmackhaftes Wasser f?r alle D?rstenden, ein
behutsamer F?hrer f?r alle, die ihren Weg verloren haben; seid den Waisen
Vater und Mutter, den Alten liebevolle S?hne und T?chter, ein reicher Schatz
den Armen. Erachtet Liebe und Br?derlichkeit als des Himmels Wonnen,
Feindseligkeit und Hass als H?llenqual.
'Abdu'l-Bah?


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14. Juli 2008

Thema: Die traurigen Ursachen des Krieges, Teil 1 von 2

Thema: Die traurigen Ursachen des Krieges und die
Pflicht eines Jeden, sich um Frieden zu bemühen, Teil 1 von 2

Ich hoffe, daß ihr alle glücklich und wohlauf seid. Ich bin nicht glücklich,
sondern sehr betrübt. Die Nachricht von der Schlacht bei Benghazi bekümmert
mein Herz. Ich wundere mich über die menschliche Grausamkeit, die noch in
der Welt ist. Wie können Menschen von morgens bis abends kämpfen, einander
töten und das Blut ihrer Mitmenschen vergießen? Und wofür? Nur, um die
Herrschaft über ein Stück Erde zu gewinnen! Selbst die Tiere haben beim
Kampf einen unmittelbaren und vernünftigeren Anlaß für den Angriff! Wie
schrecklich ist es, daß sich Menschen, die dem höheren Reiche angehören, so
erniedrigen, daß sie ihre Mitgeschöpfe um den Besitz eines Landstriches
erschlagen und mit Elend überziehen!

Das höchste der erschaffenen Wesen kämpft um die niederste Form des Stoffes:
Erde. Das Land gehört nicht "einem Volke", sondern allen. Diese Erde ist
nicht des Menschen Heim, sondern sein Grab. Es ist um ihre Gräber, worum
diese Menschen kämpfen. Nichts in dieser Welt ist so schrecklich wie das
Grab, die Stätte der verwesenden Menschenleiber.

Wie groß auch der Eroberer sein mag, wie viele Länder er auch versklavt, er
kann von diesen verwüsteten Ländern nichts behalten, als ein winziges Stück:
sein Grab. Wenn zur Verbesserung der Zustände eines Volkes, zur Verbreitung
der Zivilisation (damit gerechte Gesetze an die Stelle unmenschlicher
Bräuche treten) mehr Land benötigt wird, so müßte es gewiß auch möglich
sein, die erforderliche Gebietserweiterung auf friedlichem Wege zu
erreichen.

Aber der Krieg wird gemacht, um den menschlichen Ehrgeiz zu befriedigen. Um
des weltlichen Gewinnes einiger weniger willen wird schreckliches Elend über
ungezählte Heime gebracht und das Herz von Hunderten von Männern und Frauen
gebrochen!

Wie viele Witwen trauern um ihre Gatten, wie viele Berichte über wilde
Grausamkeiten werden laut! Wie viele verwaiste Kinderchen schreien nach
ihren toten Vätern, wie viele Frauen weinen um ihre erschlagenen Söhne!

Nichts ist so herzzerbrechend und schrecklich, wie ein Ausbruch der
menschlichen Wildheit.
Abdu'l Baha, Ansprachen in Paris, 21. Oktober 1911

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13. Juli 2008

Thema: Der Traum, Teil 2

Thema: Der Traum, Teil 2

Wisse wahrlich, daß die Welten Gottes zahllos und unendlich weit sind.
Keiner kann sie zählen oder erfassen außer Gott, dem Allwissenden, dem
Allweisen. Denke an deinen Zustand im Schlafe. Wahrlich, Ich sage, diese
Erscheinung ist das geheimnisvollste der Zeichen Gottes unter den Menschen,
wollten sie doch im Herzen darüber nachsinnen. Siehe, wie das, was du im
Traume geschaut hast, nach langer Zeit voll verwirklicht wird. Wäre die
Welt, wo du dich im Traum befunden hast, dieselbe wie die Welt, in der du
lebst, dann hätte die Begebenheit jenes Traumes im Augenblick ihres
Geschehens zwangsläufig in dieser Welt bekannt werden müssen. Wäre es so,
dann wärest du selbst dessen Zeuge. Da dies jedoch nicht der Fall ist, muß
notwendigerweise daraus folgen, daß die Welt, in der du lebst, von jener,
die du im Traum erlebt hast, verschieden und gesondert ist. Diese letztere
Welt hat weder Anfang noch Ende. Es wäre wahr, wenn du behaupten wolltest,
daß diese Traumwelt nach dem Ratschluß des allherrlichen und allmächtigen
Gottes in deinem eigenen Selbst liegt und ganz in dir aufgeht. Es wäre
ebenso wahr zu sagen, daß dein Geist, wenn er die Grenzen des Schlafes
überschritten und sich von allen irdischen Bindungen befreit hat, durch
Gottes Ratschluß ein Reich durchwandert, das in der innersten Wirklichkeit
dieser Welt verborgen liegt. Wahrlich, Ich sage, die Schöpfung Gottes umfaßt
Welten neben dieser Welt und Geschöpfe außer diesen Geschöpfen. In jeder
dieser Welten hat Er Dinge verordnet, die niemand erforschen kann außer Ihm,
dem Allerforschenden, dem Allweisen. Denke nach über das, was Wir dir
enthüllt haben, damit du die Absicht Gottes, deines Herrn und des Herrn
aller Welten, erkennest. In diesen Worten sind die Geheimnisse göttlicher
Weisheit verwahrt.
Baha'u'llah, Ährenlese


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12. Juli 2008

Thema: Der Traum, Teil 1

Thema: Der Traum, Teil 1

Ja, mein Bruder, wenn wir über irgendeines der erschaffenen Dinge
nachdenken, so werden wir hunderttausend vollkommene Weisheiten finden und
ungezähltes wundersames und neues Wissen erfahren. Eine der erschaffenen
Erscheinungen ist der Traum: Sieh, wie viele Geheimnisse er birgt, welche
Weisheiten er enthält, und wie groß die Zahl der Welten ist, die er
einschließt. Du schläfst in einer verschlossenen Wohnung und weilst doch
plötzlich weitab in einer Stadt, in die du eintrittst, ohne die Glieder zu
rühren oder dich des Körpers zu bedienen, du siehst ohne Augen, hörst ohne
Ohren und sprichst ohne Zunge. Und vielleicht geschieht es, daß du zehn
Jahre danach in der äußeren Welt dem, was du nächtlich im Traum geschaut
hast, begegnest.
Viele Weisheiten sind im Traum ... Vor allem, was ist das für
eine Welt, in der wir uns ohne Auge, Ohr, Hand oder Zunge dieser Sinne
bedienen? Sodann, wie kommt es, daß sich dir heute in der äußeren Welt ein
Traum verwirklicht, den du vielleicht zehn Jahre vorher geträumt hast? Denke
über den Unterschied zwischen diesen beiden Welten nach und über die
Geheimnisse, die darin verborgen liegen, damit dir göttliche Bestätigung und
himmlische Entdeckung zuteil werden und du die Welten der Heiligkeit
begreifest.
Gott, der Erhabene, hat diese Zeichen in die Menschen gelegt, damit die
Philosophen die Geheimnisse des Fortlebens nicht zu leugnen vermögen, noch
herabsetzen, was ihnen verheißen ist.
Baha'u'llah, Die Sieben Täler


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11. Juli 2008

Thema: Vergänglichkeit, Teil 2 von 2

Thema: Vergänglichkeit, Teil 2 von 2

Wandelt während der wenigen verbleibenden Tage eueres Lebens auf den Wegen
des einen, wahren Gottes. Euere Tage werden dahinschwinden wie die Tage
derer, die vor euch lebten. Zum Staube werdet ihr zurückkehren, wie euere
Vorväter zum Staube zurückgekehrt sind. (Baha'u'llah, Ährenlese)

Warum legt ihr dann solche Raffgier nach den Schätzen der Erde an den Tag,
wo doch euere Tage gezählt und euere Gelegenheiten bald vertan sind?
(Baha'u'llah, Ährenlese)

Die Tage eueres Lebens sind fast dahin, o Volk, und rasch naht euer Ende.
(Baha'u'llah, Ährenlese)

Die Tage eueres Lebens verfliegen wie an Windhauch, und all euere Pracht und
Herrlichkeit wird vergehen wie die Pracht und Herrlichkeit derer, die vor
euch dahingingen. Denkt darüber nach, ihr Menschen! Was ist aus eueren
vergangenen Tagen geworden, was aus eueren verlorenen Jahrhunderten?
Glücklich die Tage, die dem Gedenken Gottes gewidmet waren, und selig die
Stunden, die Seinem, des Allweisen, Lobpreis galten. (Baha'u'llah,
Ährenlese)

Bald werden euere Tage dahingehen, wie die Tage derer, die jetzt in
offenkundigem Hochmut vor ihrem Nächsten prahlen. (Baha'u'llah, Ährenlese)

Was immer du an diesem Tage siehst, wird vergehen. (Baha'u'llah, Ährenlese)

Blitzschnell werden euere Tage vorüber sein, und euere Leiber werden in
einem Bett von Staub zur Ruhe gelegt. Was könnt ihr dann noch vollbringen?
Wie könnt ihr dann euer früheres Versagen sühnen? (Baha'u'llah, Ährenlese)

Viele deiner Tage sind dahingegangen, und es galt dir nur das eigene
Verlangen voll Wunsch und Wahn. Wie lange noch willst du auf deinem Lager
schlafen? (Baha'u'llah, Die Verborgenen Worte)


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10. Juli 2008

Thema: Vergänglichkeit, Teil 1 von 2

Thema: Verg?nglichkeit, Teil 1 von 2

Bald werden eure schnell dahinfliegenden Tage vergangen sein, und Ruf und
Reichtum, Bequemlichkeit und Freude, die dieser Schutthaufen von Welt
bereitet hat, werden spurlos verschwunden sein. (Abdu'l-Baha)

Erkenne den Wert dieser Tage; la? diese Gelegenheit nicht verstreichen.
(Abdu'l-Baha)

Diese Tage sind ?beraus kostbar; ergreife die Gelegenheit und entz?nde eine
Kerze, die nie verl?scht und ihr Licht ewig auf die Menschenwelt ergie?t.
(Abdu'l-Baha)

Unsere wenigen kurzen Tage gehen dahin, unser Leben schwindet vor unseren
Augen. (Abdu'l-Baha)

Seid euch des Wertes dieser Tage bewu?t. (Abdu'l-Baha)

Bald wird unsere Handvoll Tage, unser verg?ngliches Leben, vor?ber sein.
(Abdu'l-Baha)

Verstr?mt euren ganzen Lebensodem f?r diese gro?e Sache und widmet all eure
Tage dem Dienst an Bah?, so da? ihr am Ende, sicher vor schmerzlichem
Verlust, die unerme?lichen Sch?tze des Himmelreichs erbt. Denn des Menschen
Tage sind voller Gefahr; er kann sich nicht darauf verlassen, auch nur einen
Augenblick weiterzuleben. (Abdu'l-Baha)

Kurz gesagt: Nur wenige Tage leben wir auf dieser Erde; schlie?lich werden
wir darin bestattet, sie ist unser ewiges Grab. (Abdu'l-Baha)

Die Tage eueres Lebens werden ablaufen, und alles, womit ihr euch befa?t und
dessen ihr euch r?hmt, wird vergehen, und eine Schar Seiner Engel wird euch
ganz gewi? zu Gericht laden an den Ort, wo der ganzen Sch?pfung die Glieder
erbeben, wo es jeden Bedr?cker eiskalt ?berl?uft. (Baha'u'llah, ?hrenlese)


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9. Juli 2008

Thema: Loslösung

Thema: Loslösung

O Sohn des Menschen!
Viele deiner Tage sind dahingegangen, und es galt dir nur das eigene
Verlangen voll Wunsch und Wahn. Wie lange noch willst du auf deinem Lager
schlafen? - Wache auf, denn hoch am Mittag steht die Sonne und will auch dir
mit dem Licht der Schönheit scheinen!

O Sohn des Menschen!
Dir strahlt das Licht vom Horizont des heiligen Berges, und der Geist der
Erleuchtung weht im Sinai deines Herzens. So befreie dich von den Schleiern
eitlen Wahns und komm an Meinen Hof, auf daß du tauglich werdest zu ewigem
Leben und würdig, Mir zu begegnen. Der Tod wird dann nicht über dich kommen,
noch Schwäche und Verdruß.

O Sproß des Staubes!
Sei nicht zufrieden mit der Muße eines schwindenden Tags und beraube dich
nicht der ewigen Ruhe. Verschachere nicht den Garten ewiger Freude um das
Häuflein Staub einer sterblichen Welt. Erhebe dich aus deinem Gefängnis zu
den herrlichen Gefilden der Höhe und nimm deinen Flug aus dem vergänglichen
Käfig hin zum Paradies des Raumlosen.

O Mein Diener!
Du gleichst einem wohlgeschmiedeten Schwert, das im Dunkel der Scheide
verhüllt seinen Wert vor dem Kundigen verbirgt. So komm hervor aus der
Scheide des Ichs und der Begierde, damit dein Wert vor aller Welt blitze und
blinke.
Baha'u'llah


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8. Juli 2008

Thema: Die Wurzeln des Krieges

Thema: Die Wurzeln des Krieges

Der N?hrboden all dieser Trag?dien (gemeint sind die Folgen des Krieges) ist
das Vorurteil: das Vorurteil der Rasse und Nation, der Religion, der
politischen Meinung; und die Wurzel des Vorurteils ist die blinde Nachahmung
der Vergangenheit - die Nachahmung in der Religion, bei Einstellungen zu
anderen Rassen, bei nationalen Vorlieben, in der Politik. Solange dieses
Nach?ffen der Vergangenheit anh?lt, werden die Grundlagen der
Gesellschaftsordnung in alle Winde verweht, und die Menschheit wird st?ndig
den schrecklichsten Gefahren ausgesetzt sein.

Denkt einmal ?ber das Vorurteil der Religionen nach: ... W?rden sie wirklich
Gott verehren, so w?rden sie Seinem Gesetz gehorchen, das ihnen untersagt,
einander zu t?ten. W?rden die Priester der Religionen wirklich den Gott der
Liebe verehren und dem g?ttlichen Lichte dienen, so w?rden sie ihre Anh?nger
lehren, das Hauptgebot zu befolgen, das heisst, "mit allen Menschen in Liebe
und Barmherzigkeit zu verkehren".
Abdu'l-Baha


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7. Juli 2008

Kostenlos werben im Internet

Kostenlos werben im Internet kann man auf viele verschiedene Arten. Wie erfolgreich Kostenlose Werbung sein kann, wenn man die Werbetexte für Suchmaschinen optimiert, ist kein grosses Geheimnis.
Das ein bestimmter Werbeanbieter für Kostenlose Werbung im Internet, der beste Werbedienst ist, dass kann man sich denken. Irgendeiner ist immer der Beste, und im Fall Kostenlose Werbungim Internet ist Ebesucher der beste Werbedienst, um langfristig, erfolgreich Kostenlose Werbung zu machen. Über 100.000 Mitglieder zählt der gratis Marketing-Gigant Ebesucher bereits und jeder kann kostenlos, und unverbindlich mitmachen und seine Kostenlose Werbung schalten. Es lohnt sich wirklich, Werbung mit diesem gratis Werbeanbieter zu machen, frei nach dem Prinzip, kostet ja nichts! Der grosse Vorteil, den dieses Besuchertausch und Mailtausch System bietet ist, man ertrinkt nicht in Werbemails und einen Counter zum Bestätigen der Mails gibt es nicht.


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Thema: Klagt nicht in der Stunde eurer Heimsuchung...

Thema: Klagt nicht in der Stunde eurer Heimsuchung...

Klagt nicht in der Stunde eurer Heimsuchung, noch freut euch darüber. Suchet
den Mittelweg: Gedenket Meiner in eurer Betrübnis und bedenkt, was euch in
Zukunft widerfahren kann. Also unterrichtet euch Er, der Allwissende, der
alles kennt.
Baha'u'llah, Das Heiligste Buch


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6. Juli 2008

Thema: Die Notwendigkeit, alle Fähigkeiten zu entwickeln

Thema: Die Notwendigkeit, alle Fähigkeiten zu entwickeln

Zu Beginn seines Erdenlebens war der Mensch ein Embryo im Mutterschoße. Dort
erhielt er die Fähigkeiten und Gaben, die er für sein irdisches Leben
braucht. Die auf dieser Welt erforderlichen Triebe und Kräfte wurden ihm in
jenem begrenzten Zustand verliehen. Er braucht Augen in dieser Welt, er
erhielt sie vorgebildet in jener anderen. Er braucht Ohren, dort erhielt er
sie, fertig und bereit für sein neues Dasein. Die Kräfte, die er in diesem
Dasein braucht, wurden ihm im Mutterschoße zuteil ...

Auf dieser Welt muß er sich daher für das jenseitige Leben vorbereiten. Hier
muß er das erwerben, was er in der Welt des Königreiches braucht. Wie er
sich im Mutterschoße auf das Leben in dieser Daseinssphäre vorbereitete,
indem er die erforderlichen Kräfte erwarb, so müssen auch die zum göttlichen
Dasein unerläßlichen Kräfte ihrer Anlage nach in dieser Welt erworben
werden.

Was braucht er in dem Reich, das jenseits des Lebens und der Beschränkungen
dieser sterblichen Welt liegt? Die jenseitige Welt ist eine Welt der
Heiligkeit und des Strahlens; daher muß er diese göttlichen Eigenschaften in
der irdischen Welt erwerben. Jene Welt erfordert Geistigkeit, Glaube,
Zuversicht, das Wissen um Gott und die Liebe zu Ihm. Dies muß er hier
erwerben, so daß er nach seinem Aufstieg vom irdischen zum himmlischen Reich
alles bereit findet, was er im ewigen Leben braucht.

Die göttliche Welt ist offensichtlich eine Welt des Lichts - also muß der
Mensch schon hier erleuchtet werden. Es ist eine Welt der Liebe - Liebe zu
Gott ist wesentlich. Es ist eine Welt der Vollkommenheit - Tugenden oder
Vollkommenheiten müssen erworben werden. Jene Welt wird vom Odem des
Heiligen Geistes belebt - in dieser Welt müssen wir ihn suchen. Sie ist das
Reich ewigen Lebens - während dieses vergänglichen Daseins muß es erlangt
werden.

Wodurch kann der Mensch all dies erreichen? Wie soll er diese Gnadengaben
und Kräfte erlangen?

Erstens: durch die Erkenntnis Gottes

zweitens: durch die Liebe zu Gott

drittens: durch Glauben

viertens: durch Werke der Nächstenliebe

fünftens: durch Selbstaufopferung

sechstens: durch Loslösung von dieser Welt

siebtens: durch Reinheit und Heiligkeit.

So der Mensch diese Kräfte nicht erwirbt und den Anforderungen nicht genügt,
wird er zweifellos des ewigen Lebens beraubt sein. Wenn er aber die
Erkenntnis Gottes besitzt, vom Feuer der Liebe zu Gott entflammt ist, die
großen, mächtigen Zeichen des Königreiches bezeugt, zu einem Brunnquell der
Liebe unter den Menschen wird und in größter Reinheit und Heiligkeit lebt,
wird er sicher zum zweiten Mal geboren werden, vom Heiligen Geist getauft
und sich ewigen Lebens erfreuen.
Abdu'l Baha


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5. Juli 2008

Thema: Über das reine Herz

Thema: Über das reine Herz

O Sohn des Geistes!
Dies ist Mein erster Rat: Besitze ein reines, gütiges und strahlendes Herz,
damit du unvergängliche Souveränität erlangest, während von Ewigkeit zu
Ewigkeit.
---
O mein Bruder! Ein reines Herz ist wie ein Spiegel, mache ihn durch Liebe
und Loslösung rein von allem außer Gott, auf daß sich die wahre Sonne darin
spiegle und der ewige Morgen emporsteige. Dann wirst du klar den Sinn des
Verses verstehen: "Weder Meine Erde noch Mein Himmel vermögen Mich zu
fassen, aber im Herzen Meiner getreuen Diener ist Meine Wohnung."
Und so wirst du dein Leben in die Hand nehmen und es mit unendlicher
Sehnsucht dem neuen Geliebten zu Füßen legen.
---
Erschaffe in mir ein reines Herz, o mein Gott, und schenke mir wieder ein
ruhiges Gewissen, o meine Hoffnung! Bestätige mich durch den Geist der Macht
in Deiner Sache, o mein Vielgeliebter, und offenbare mir Deinen Pfad durch
das Licht Deiner Herrlichkeit, o Du Ziel meiner Sehnsucht! Erhebe mich durch
die Kraft Deiner höchsten Macht in den Himmel Deiner Heiligkeit, o Quell
meines Seins, und erfreue mich mit den sanften Winden Deiner Ewigkeit, o Du,
der Du mein Gott bist! Laß Deine ewigen Weisen Ruhe über mich strömen, o
mein Gefährte, laß den Reichtum Deines urewigen Angesichts mich von allem
außer Dir befreien, o mein Meister, und laß die Botschaft der Offenbarung
Deines unzerstörbaren Wesens mir Freude bringen, o Du, der Du der
Offenbarste des Offenbaren und der Verborgenste des Verborgenen bist!
Baha'u'llah


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4. Juli 2008

Kostenlose Kleinanzeigen schalten

Kostenlos Werbung machen kann man nicht nur bei kostenlosen Werbeanbietern wie Ebesucher oder Internet-Tipps.
Kostenlos werben bei KIJIJI denn jier kann man auch regionale Werbung fuer alles Moegliche machen. Kostenlos Werbung versenden in die Nachbarschaft und in die ganze Welt. Das ist Marketing das ankommt mit Promotion-Massnahmen die schon bekannt sind, aber noch nie so erfolgreich waren wie bei KIJIJI.
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3. Juli 2008

Kostenlos Musik hoeren mit Text und Video

Kostenlos Musik hoeren und mitsingen - mit Texten und Videos zu jedem Track. Im folgenden findest du Links zu Favoritentips. Dort kann man kostenlos Musik hoeren und findet zu jedem Lied, den Text.



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Thema: Liebe zur Menschheit

Thema: Liebe zur Menschheit

Sei nicht Sklave, sondern Herr deiner Stimmungen. Bist du aber so verärgert,
so gedrückt, so wund, daß dein Geist selbst im Gebet nicht Erlösung und Ruhe
findet, so gehe eilends hin und bereite einem Geringen, einem Bekümmerten,
einem schuldigen oder unschuldig Leidenden - eine Freude! Opfere dich, deine
Gabe, deine Zeit, deine Ruhe einem anderen, einem, dem mehr als dir
auferlegt ist - und deine unglückliche Stimmung löst sich auf in gottselige,
gottzufriedene Ergebung.
---
Denkt zu allen Zeiten daran, wie ihr jedem Glied der Menschheit einen Dienst
erweisen könnt. Schenkt Abneigung und Zurückweisung, Geringschätzung,
Feindseligkeit und Ungerechtigkeit keine Beachtung: tut das Gegenteil. Seid
aufrichtig freundlich, nicht nur dem Anschein nach.
---
Schließt eure Augen gegen Unterschiede der Rasse und heißt alle mit dem
Licht der Einheit willkommen. Seid die Ursache des Trostes und der Hilfe für
die Menschheit. Diese Handvoll Staub, die Welt, ist eine Heimat, laßt sie
eine solche in Einigkeit sein. Entsagt dem Stolz, denn er ist eine Ursache
der Zwietracht. Folge nur dem, was Harmonie bewirkt.
Abdu'l Baha, Verschiedene Schriften


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2. Juli 2008

Thema: Selig ist der Mensch, der...

Thema: Selig ist der Mensch, der...

Selig ist der Mensch, der seinen Glauben an Gott und Seine Zeichen bekennt
und anerkennt: "Er soll nicht befragt werden über Sein Tun." Anerkennung hat
Gott zur Zier jeden Glaubens und zu dessen wahrer Grundlage gemacht. Von ihr
muß die Annahme jeder guten Tat abhängen. Richtet darauf euere Blicke, damit
euch die Andeutungen der Widerspenstigen nicht zum Straucheln bringen.
Baha'u'llah, Das Heiligste Buch


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1. Juli 2008

Thema: Die Geheimnisse des Herzens

Thema: Die Geheimnisse des Herzens

O ihr Achtlosen!
Wähnt nicht, die Geheimnisse eures Herzens seien verborgen, nein, wisset
vielmehr mit Gewißheit, daß sie in deutlichen Zeichen eingemeißelt und in
der heiligen Gegenwart offenbar sind.

O Freunde!
Wahrlich, Ich sage: Alles, was ihr in eurem Herzen verbergt, ist Uns
unverhüllt und offenbar wie der Tag. Daß es verborgen blieb, ist Unsere
Gnade und Gunst, nicht euer Verdienst.
Baha'u'llah - Die Verborgenen Worte


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